


Jasmine und Irene. Bevor wir über den 1. Turniertag berichten, müssen wir die Uhr um ein paar Stunden zurückstellen; genauer gesagt zurück auf 19.30 Uhr. Über das Essen selbst muss nicht viel geschrieben werden: es war gut, aber nicht sensationell. Umso besser war dafür das „Drumherum“. Franco, unser Dolmetscher, wurde von allen Seiten belagert. Seine Übersetzungen führten zu einer stündigen Diskussion: Ist das Lamm nun dasselbe wie ein Schaf? Gibt es nur kleine und grosse Lämmer, dafür aber keine Schafe? Und was ist denn bitteschön der Unterschied zwischen Hasen und Kaninchen? Es kamen zwar einige sehr gute Erklärungen, aber manch einer wollte diese einfach nicht glauben. Irgendwann wollten wir noch den Notarzt rufen, dachten wir also wirklich, Birki hätte extremste Atemnot, stellten dann jedoch fest, dass es sich nur um einen birkisischen Lachanfall handelte. Irgendwann wurde es unserem Winu zu bunt, er klopfte auf den Tisch und rief „so, jetz höret uf mit dene huere verdammte Schaf“. Als wäre das Chaos nicht bereits perfekt gewesen, setzte Franco dem ganzen Spektakel noch einen drauf, indem er doch tatsächlich behauptete „Schaf isch Ziege“. Der leitgeplagte Kellner servierte uns schliesslich doch noch unsere Gerichte, auch wenn manch einer dank der wilden Übersetzungskünste von Franco nicht das erhielt, was er eigentlich erwartet hatte.